Bilder im Kopf
Warum schießen diese Bilder durch meinen Kopf?
Schläuche; mit wasser gefüllte Beine; knöcherne Hände die nach einem greifen; der Blick müder Augen- schmerzverzerrt- vom opium trüb. Die ganze Luft stinkt nach Tod und veriftet die Umwelt und doch möchte man dieses Zimmer nicht verlassen weil man die lezten verbleibenden Wochen/ Tage/Stunden gerne bei diesem Menschen sein möchte.
Es kann sein, dass meine Angst unbegründet ist und im Nichts verschwindet…
Aber blicke in die Augen eines Menschen, der dir in deiner Kindheit wie ein zweiter Vater war, sie die Angst in seinen Augen und die Unsicherheit – ob er gesund wird oder dies alles über sich ergehen lassen muss was er selbst schon gesehen hat und sage mir dass dich das unberührt lässt. Das kann keiner.
Jedes einzelne Bild läuft vor meinem inneren Auge immer und immerwieder ab.
Wie körper und Geist langsam zerfressen werden. Bilder von Früher – von Weihnachtsfesten, gemeinsamem Kochen, Übernachtungen, vom Krankenhaus. und von der Zeit zu Hause. Die lezten Bilder ist das eines Gerippes, das meine Hand ein Leztes mal hällt, festhällt mit aller noch verbleibender Kraft- nichtmehr loslässt sich mit aller kraft daran klammert. Ich spühre die knochen, jeden einzelnen fühle die Haut, die sich nur noch in Fetzen um die knöchernen Hände legt. Ich sehe die Augen, die mich anblicken, die tief in meine Sehen. Und die Lippen, die sich bewegen aber nichts sagen. Ich sehe den Körper der verzweiflt nach Athem ringt.
D as nächst was ich sehe ist ein Sarg.
Der Tod gehört zum Leben, – aber ich habe Angst.

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